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Stralsunderinnen vorzeitig Meister

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Die Stralsunderinnen können sich auf die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga freuen.

(OZ) - Volleyball. Trotz einer nicht ganz überzeugenden Leistung in Eckernförde konnten die Mädels vom 1. VC Stralsund nach dem Spiel kräftig jubeln. Neustadt-Glewe, der direkte Konkurrent der Sundstädterinnen im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga Nord, musste sich am Sonntag mit 2:3 beim Wiker SV Kiel geschlagen geben. Damit sind die Stralsunderinnen bereits zwei Spiele vor Saisonende nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. „Das kam für uns total überraschend“, sagte Trainer André Thiel nach dem 3:1-Sieg in Eckernförde am Sonntagabend. „Damit haben wir unser Ziel erreicht und feiern heute sicher noch ein bisschen.“ Das heißt aber nicht, dass sich die Mädels in den kommenden Wochen zurück lehnen können. Am kommenden Wochenende haben sie zwar spielfrei, aber dann wollen sie in den letzten beiden Spielen gegen den Kieler TV und Neustadt-Glewe 100 Prozent geben. „Vor allem müssen wir in den fünf Wochen bis zur Relegation die Spannung halten“, so Thiel. „Wir machen nach der Saison bestimmt eine kleine Verschnaufpause, aber ich werde mit den Mädels dann sofort weiter trainieren und dafür sorgen, dass sie fit bleiben.“ Das Relegationsturnier, in dem die Erstplatzierten der Regionalligen Nord, Nordost, Nordwest und Ost um den Aufstieg in die 2. Liga kämpfen, findet voraussichtlich am Wochenende vom 16. bis 18. April statt. Neben den Stralsunderinnen aus der Staffel Nord haben derzeit Energie Cottbus (Nordost), SV Bad Laer (Nordwest) und Volley Team Erfurt II (Ost) die besten Karten für eine Teilnahme am Aufstiegsturnier für die 2. Bundesliga. JENNY ZEUME


Meistertitel für VC-Damen zum Greifen nah

OZ-Bild      

Eine überragende Leistung am Netz boten die Mädchen des 1. VC Stralsund gegen die Gäste aus Kiel.(OZ) - Volleyball. Nur noch zwei Siege sind die Mädels des 1. VC vom vorzeitigen Meistertitel entfernt. Am Sonnabend empfingen die Stralsunderinnen die Mannschaft des Wiker SV Kiel und siegten in einem überragenden Spiel deutlich mit 3:0.

„Eine tolle Partie. Es hat einfach nur Spaß gemacht, sich das anzuschauen“, fand VC-Fan Anke Müller, die jedes Heimspiel besucht.

„Wir haben von Anfang an gut durchgezogen“, meint VC-Coach André Thiel (28). „Wik spielte auf Risiko und wollte Druck im Aufschlag machen. Dadurch sind auf ihrer Seite mehr Fehler passiert.“ Im ersten Satz zogen die Gastgeberinnen ihren Gegnern davon und siegten mit 25:20.

Im zweiten Satz hätte es für die Stralsunder Mädels nicht besser laufen können. Mit einem 25:9-Satzsieg zeigten sie den Kielerinnen, wem die Halle gehört. Alle Spielelemente klappten, Fehler wurden kaum gemacht. „Wir haben viele schwierige Bälle geholt und nie nachgelassen“, so Thiel. „Als etwas Spannung aus dem Spiel war, hat Wik richtig gut aufgeschlagen. Aber wir hatten sie zu jeder Zeit unter Kontrolle.“ Man sah der Mannschaft an, dass sie sich wohl fühlte. Dazu trug sicherlich auch die Trainingswoche vor der Partie bei, und auch das Abschlusstraining lief optimal.

Die VC-Damen waren den Kielerinnen immer ein Stück voraus und wirkten konzentrierter. „Von den anderen Teams an der Regionalligaspitze unterscheidet uns, dass wir jedem Gegner Respekt zollen und ihn ernst nehmen“, erklärt der Stralsunder Trainer. „Wir sind uns unserer Sache nie zu sicher und wollen unsere Spiele nicht irgendwie, sondern immer bestmöglich gewinnen.“ Am nächsten Wochenende reist der 1. VC Stralsund zum Tabellenletzten nach Eckernförde. „Wir wissen, dass wir besser sind“, sagt Andre Thiel. „Trotzdem werden wir 100 Prozent geben, denn Volleyball mit halber Kraft macht auch nur halb so viel Spaß.“ JENNY ZEUME